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Ausbildung beginnt mit Qualitätsbewusstsein
Firma "azubi Lehrmittel" entwickelt Bausätze und Unterlagen für Lehrlinge im Metall- und Elektrohandwerk
Weiden. (wd) Nur wer sich zeigt, wird auch gesehen. Die Firma "azubi Lehrmittel GmbH" zeigt sich gern - auf den Bildungsmessen "didacta", zuletzt im Februar in Köln. Unternehmer Peter Eichleitner versteht den Messeauftritt auch als Kontaktbörse, vor allem zu Lehrern und Ausbildern. So kam er aus Köln mit der Anregung nach Hause, "Fertigmodelle" zu erstellen, die von Lehrlingen in den Elektro- und Metallberufen zerlegt und wieder zusammen gebaut werden können.
Auch mit diesen neuen Bausätzen fühlt sich Eichleitner auf den richtigen Weg, fordert er doch mehr "Qualität in der Ausbildung". Spielerisch sollen die Lehrlinge bei ihren Arbeitsaufträgen auf die richtigen Lösung geführt werden. "Das kreative Spiel ist die Anleitung zur praktischen Umsetzung der Theorie in die Praxis. Spielerische Freude an der Arbeit muss auch in der Berufsausbildung vermittelt werden."
Sein vor 14 Jahren gegründeter Betrieb mit inzwischen 35 Beschäftigen entwickelt und erstellt Bausätze, -gruppen und Einzelteile für die Ausbildung im Elektro- und Metallbereich. Er bietet zudem Rohmaterial, schriftliche Unterlagen, Bücher und Videos. "Unsere Kundschaft sind Schulen und vor allem Ausbildungsbetriebe." Gerade die Neugliederung der Metall- und Elektro-Ausbildungsberufe stelle das Unternehmen vor weitere Herausforderungen. Das Angebot müsse ständig angepasst werden. Wichtige Unterstützung erhält er dabei vom Krefelder Institut für angewandte Qualitätssicherung in Produktionsprozessen, mit dem Peter Eichleitner eng zusammenarbeitet.
Erklärte Zielgruppe sind jedoch die Auszubildenden. Ihr Qualitätsbewusstsein solle geschult werden, damit sie im Unternehmen und sie sich auf dem Arbeitsmarkt positionieren können. Auszubildende sollten nicht ausschließlich ihr jeweiliges Handwerk erlernen. Die Ausbilder, so fordert der Unternehmer, sollten ihnen auch Visionen ihrer Tätigkeit und Freude am Erfolg vermitteln.
"Der Lehrling darf nicht glauben, dass sein Werkstück in der Schrottkiste landet, sondern er sollte an die Qualität für die weiteren Produktionsschritte, an das Ganze, an den Kunden denken". Die Umsetzung eines jeden Arbeitsschrittes müsse konzentriert und bewusst erfolgen - aber nicht verbissen, sondern mit einer gewissen Leichtigkeit und Lockerheit."
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