Nachrichten/Presse
Zwölf angehende Lehrer einen Tag lang wie Azubis behandelt
Weiden. (stn) Was erwartet Hauptschüler eigentlich nach dem Abschluss der Ausbildungszeit? Dieser Frage gingen zwölf angehende Lehrer des Hauptschulseminars unter der Leitung von Seminarrektorin Renate Vettori nach. Sie tauschten für einen Tag Kugelschreiber und Laptop gegen Feile und Bohrer ein. Geschäftsführer Peter Eichleitner von der azubi Lehrmittel GmbH in Weiden ermöglichte den Junglehrern durch ein Kurzpraktikum einen Einblick in die vielfältigen Tätigkeitsbereiche der Metallberufe. Unter anderem mussten die Pädagogen auf Zehntelmillimeter genau messen, im Winkel und auf Maß feilen, Bohrungen anreißen, senken, polieren, sägen und feilen. Dabei erfuhren sie am eigenen Leib, wie anstrengend und schweißtreibend diese Tätigkeiten sein können. Unter den fachkundigen Anweisungen und der tatkräftigen Unterstützung von Werkstattleiter Alois Lindner stellten die jungen Lehrkräfte ein Reisemühlenspiel aus Metall her. Neben dem glänzenden selbst gefertigten Werkstück nahmen die Referendare vielfältige Einblicke in die Führung eines Unternehmens, das Personalmanagement, die Arbeitsabläufe sowie unterschiedliche Kompetenzen mit in die Klassenzimmer.
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